SAP Trial mit neuer Lizenz: The license doesn’t expire anymore!

Donnerstag, 28. Januar 2010 Autor: Klaus 3 comments
Aus der Rubrik "Das ich das noch erleben darf":
Das neue Lizenzmodell für die SAP NetWeaver Testversion Software ist da!
 


Worum geht's?
Da hat man sich nach Monaten harter Arbeit endlich sein individuelles, performantes SAP-Testsystem geschustert und sich ein kleines aber feines ABAP-Programmchen geschrieben - und plötzlich läuft die Demo-Lizenz ab. Mist.

Aber Ende letzten Jahr konnte man erstmals entsprechende Hinweise wahrnehmen, dass die Lizenzbedingungen geändert werden sollen - und seit dieser Woche ist es nun endlich soweit...

New Community Developer License is available: Here are some highlights of what the new license allows (some of them will become important as soon as we also move code exchange from the closed beta phase to public availability in Q1/2010): -it's free of charge -test and evaluate SAP NetWeaver and develop and share your add-on prototypes on code exchange -the license doesn’t expire -the license grants you rights to consume APIs (such as enterprise services and BAPIs) to build your add-on prototypes -the code that you develop remains your code -SDN users license and use the software as individuals

Dafür einen Tusch!

Weitere Infos/Links:
• Die Enterprise Geeks haben ein PodCast zur neuen Lizenzierung
• Hier kann man die ABAP Trial downloaden
• Mein altes YouTube-Vid zur Installation des AS ABAP
• Wie man aus der ABAP-Demo eine BI-Demo macht
• Transaktionscodes SAP Systemmanagement


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Photo by Cid Miranda
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SAP BI/BW Transaktionscodes

Montag, 18. Januar 2010 Autor: Klaus 0 comments
Transaktionscodes sind mit Anwendungen verknüpft; Sie können Anwendungen starten, indem Sie den entsprechenden TCode in das Befehlsfeld der SAP GUI eingeben.

http://spreadsheets.google.com/pub?key=tPZm_BUxu7l4mrt4-VOVlNQ&output=html
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Tipps zur Ubuntu 9.10 Einrichtung

Samstag, 9. Januar 2010 Autor: Klaus 0 comments
Die Installation von Ubuntu sowie das Einrichten der Programme ist nicht wirklich Rocket-Science, daher lohnt es kaum, darüber zu schreiben.
Aber ein paar Tipps können ja nie schaden...:

Ubuntu-Installation
Platte komplett löschen, neue Partitionen wie folgt einrichten:
- 1x Primär "/" 18GB
- 1x Primär "SWAP" 3GB (Wert sollte 50% größer als der RAM sein, wegen Hibernate)
- 1x Primär "Home" Restkapazität

Überflüssige Programme entfernen
Ubuntu installiert einige Programme, die ich im Leben nicht nutzen werde:
- Transmission BitTorrent
- Ubuntu Firefox Extension
- Rhythmbox
- Gimp
- F-Spot
- OpenOffice
- Games

Chrome und Werbefilter installieren
BFilter wird als AutoPackage installiert: Die heruntergeladene Datei ausführbar machen und starten, der Rest ist selbsterklärend. Hier die Anleitung, um BFilter beim Systemstart automatisch auszuführen.
Chrome Bookmark-Sync funktioniert problemlos unter Linux. Wie unter Windows, können auch unter Linux Anwendungsverknüpfungen zu Mail, Doc, Calendar erstellt werden.

Ubuntu-Update durchlaufen lassen. Ca. 140MB

Ubuntu-Tweak herunterladen
Hier gibt es die 0.4.9.2. Nach der Installation empfehle ich folgende Erst-Einstellungen:
- System>Nautilus: Show advanced permissions, Open Terminal & Root Privileges aktivieren
- System>Power Management: Bei Notebooks das Panel Item auf Always Display
- Personal>Scripts: Browse as root & Open with your fav. text editor sowie Open with your fav. text editor (as root) hinzufügen
- Startup>AutoStart: GNOME Login Sound deaktivieren, um den Startsound auszuschalten. Ggf. auch Bluetooth Manager deaktivieren, falls kein BT genutzt wird
- Applications>Third-Party Source: GNOME Do & Medibuntu aktivieren (Anm.: Google Repository wurde schon bei der Installation von Chrome aktiviert, damit Chrome geupdatet werden kann)
- Applications>Add/Remove: Audacious, GNOME Do & PlugIns, Ubuntu Restricted Extras sind Must-Have-Programme - Bei der Erstinstallation bitte nur die Must-Haves installieren, gespielt werden kann später noch genug...

Nun fehlen eigentlich nur noch folgende Programme:

Um VirtualBox-Laufwerke zu klonen/kopieren, führt man folgenden Befehl aus:
VBoxManage clonevdi alt.vdi neu.vdi 

Pimp my Ubuntu:
Untere Taskleiste löschen. Obere Taskleiste das Menü löschen, dafür folgende Items hinzufügen:
- Main Menu
- System Monitor
- Windows List
- Workspace Switcher
- CPU Frequency Scaling Monitor
- Eyes
- Application Launcher>Chrome
- Custom Application Launcher>Name: File Browser; Command: "nautilus --no-desktop --browser %U"
Scharfe Schriften installieren (siehe hier)
System>Einstellungen>Erscheinungsbild: Theme: Clearlooks mit Icons: Gnome, Window Border: Simple, Controls: Classic
System>Einstellungen>Erscheinungsbild: Hintergrund> Solid Color
System>Einstellungen>Erscheinungsbild: Fonts> Details> Auflösung 88dpi
System>Einstellungen>Erscheinungsbild: Interface>Show Icons on menus

Movie Player>Plugins: Always On Top

Gedit>Edit>Preferences: Display line numbers & Highlight current line

Den Trommelsound beim Starten deaktiviert man mit folgendem Befehl: sudo -u gdm gconftool-2 --set /desktop/gnome/sound/event_sounds --type bool false

Und wie man den wirklich hässlichen XSplash Anmeldescreen ändert, schreibt Christoph hier: http://linuxundich.de/de/ubuntu/human-swarm-xsplash-fur-ubuntu-karmic/
Anstatt dem “Battlestar Galactica Zylonen hin und her wander”-Licht gibt es ein funkelndes Irrlicht!


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Endlich! Es gibt ein Netbook für mich: Thinkpad X100e

Dienstag, 5. Januar 2010 Autor: Klaus 0 comments
Was hatte ich mich im Herbst 2008 auf das vorbestellte Netbook Lenovo S10 gefreut - und umso größer war dann natürlich die Enttäuschung (Display, Lüfterlautstärke), als ich es erstmals in den Händen hielt :-(
Stattdessen wurde ich Besitzer eines Samsung NC10.

Das NC10 ist nach einem Jahr intensivster Nutzung gerade wieder bei Ebay gelandet, aber einen Ersatz konnte ich bisher nicht finden, da mir einfach keines der aktuell verfügbaren Gerät gefällt (Stichwort Hochglanzlackierung, Spiegeldisplay).
Aber das hat sich gerade geändert: In den USA ist seit heute das Lenovo ThinkPad X100e verfügbar.


Auf solch ein Gerät habe ich gewartet - DAS WIRD MEIN NEUES NETBOOK!
Wer sich also (wie ich) gerade ein Netbook kaufen wollte, sollte die Kaufentscheidung wohl noch etwas aufschieben...


Bei Cyberport schon gelistet (Link ohne Werbeprogramm) und als "Verfügbar ab 14.01." angekündigt. Muuuhahaaha! Das mit den Lieferterminen bei Lenovo kenne ich leider - das S10 war auch für August angekündigt, die tatsächliche Auslieferung erfolgte dann Ende November...


Hier noch ein paar Links mit ersten Infos:
http://www.engadget.com/2010/01/04/lenovo-thinkpad-x100e-hands-on-impressions/

http://www.golem.de/1001/72157.html
http://www.chip.de/news/Jetzt-offiziell-Lenovo-ThinkPad-Edge-und-X100e_38971895.html
http://www.netbooknews.de/11105/lenovo-thinkpad-x100e-alle-daten-und-details/
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Gesperrte Vidz bei Youtube sehen

Samstag, 2. Januar 2010 Autor: Klaus 0 comments
Kennt ihr das: Im Hintergrund läuft die Glotze mit dem Musiksender deiner Wahl (nein, nicht die Klingeltonwerbesender der Viacom Inc., sondern z.B. Yavido), es läuft ein total genialer Song, du gehst zu YouTube um das Teil nochmal zu sehen - und dann die kalte Dusche:




*Plonk*
Mir gerade -mal wieder- passiert, diesmal bei Andy Moor & Ashley Wallbridge featuring Meighan Nealon - Faces.
http://www.youtube.com/watch?v=ea0Lr55TOds

Die einfachste Lösung, um solche Videos trotzdem zu sehen:

Übrigens auch eine nette Hilfe, falls YouTube im Firmennetz gesperrt ist...
Aber bitte immer schön darauf achten, dass man keine persönlichen Daten eingibt, wenn man über einen unbekannten Proxy unterwegs ist...
EDIT: Die definitiv einfachste Lösung hab' ich gerade bei Caschy entdeckt: Die URL einfach in den Google Translator kopieren!
Eine weitere Lösung wäre es, die URL des in Deutschland zensierten gesperrten YouTube-Videos zu kopieren und in einen dieser YouTube-Download-Dienste einfügen, z.B.:
  • http://www.youddl.com
  • http://www.savevid.com
  • http://keepvid.com
  • http://www.downloadyoutubevideos.com
  • usw

Der Umweg über obige Dienste ist jedoch nicht immer notwendig, häufig findet man das Video auch direkt beim Channel des Künstlers.
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Was ist eigentlich "Business Intelligence"?

Dienstag, 8. Dezember 2009 Autor: Klaus 0 comments

MS-Excel avancierte Ende der 90er zum wohl beliebtesten Reporting-Tool der mittleren und unteren Führungsebene, sozusagen zum BI-System für jedermann; und auch heute noch wird Excel bei acht von zehn Mittelständlern für die einfache Unternehmenssteuerung sowie dem Controlling verwendet (Quelle: Studie "Unternehmenssteuerung und Business Intelligence im Mittelstand" des Institut für Business Intelligence, 2009), um Informationen darzustellen.

Information ist handlungsbestimmendes Wissen über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Zustände der Wirklichkeit und Ereignisse in der Wirklichkeit, mit anderen Worten: Information ist Reduktion von Ungewissheit.
vgl. Heinrich, Lehner (2005): Informationsmanagement (Amazon-Link)

Allerdings wird Excel hauptsächlich dazu verwendet, um den Status Quo (z.B. Erfolge im Geschäft) abzubilden, während komplexe Simulationsverfahren und Analysen wohl nur den "echten" BI-Werkzeugen vorbehalten sind.

Business Intelligence (BI) bezeichnet den analytischen Prozess, der - fragmentierte - Unternehmens- und Wettbewerbsdaten in handlungsgerichtetes Wissen über die Fähigkeiten, Positionen, Handlungen und Ziele der betrachteten internen oder externen Handlungsfelder (Akteure und Prozesse) transformiert.
vgl. Grothe, Gentsch (2000): Aus Informationen Wettbewerbsvorteile gewinnen
 (Amazon-Link)

Bei Business Intelligence handelt es sich um Techniken und Anwendungen, die entscheidungsunterstützenden Charakter aufweisen und zum besseren Verständnis in die Mechanismen relevanter Wirkungsketten führen sollen.
vgl. Gluchowski, Gabriel, Dittmar (2008): Management Support Systeme und Business Intelligence (Amazon-Link)


IT-basierte Informations- und Managementunterstützungssysteme (DSS, Decision-Support-Systeme) gibt es praktisch schon seit den Anfängen der elektronischen Datenverarbeitung. Ein Entscheidungsunterstützungssystem benötigt jedoch eine zentrale Datengrundlage, die allerdings konträr zu der zunehmenden Heterogenität von IT-Systemen stand.
Daher entwickelten die IBM-Forscher Barry Devlin und Paul Murphy in den späten 1980ern das Konzept des Business Data Warehouse, in welchem Daten aus den (verschiedenen) operationalen IT-System extrahiert und redundant zentral abgelegt werden.

Bill Inmon war es dann, der im Jahre 1990 nicht nur das erste Buch sowie die ersten Beiträge in Fachzeitschriften publizierte sowie, zusammen mit Arnie Barnett, die erste Konferenz zum Thema Data Warehouse organisierte, sondern auch eine allgemein akzeptierte Definition lieferte:


Ein Data Warehouse ist eine fachorientierte, integrierte, zeitabhängige, nichtflüchtige Sammlung von Daten zur Unterstützung der Entscheidungsfindung des Managements.
A data warehouse is a subject oriented, nonvolatile, integrated, time variant collection of data in support of management's decisions.
Bill Inmon, "Data Warehousing Guru", 1990


Mit Data Warehousing entstand ein Markt für Systeme, die Daten auf technischer Ebene aus unterschiedlichen Datenquellen integrieren und auf betriebswirtschaftlicher Ebene zu Analysezwecken aufbereiten konnten.

Nun ist Business Intelligence aber nicht lediglich als erweitertes DataWarehousing oder als technischer Begriff zu betrachten, der den Transfer von Daten aus operativen Systemen (OLTP) heraus in ein spezielles analytisches System (OLAP) mit anschließender Reporting beschreibt. Bei BI handelt es sich um ein Gesamtkonzept zur Unternehmenssteuerung; die facettenreiche Zuordnung des Begriffs "Business Intelligence" wird auch durch die folgende Grafik verdeutlicht, die den integrativen Charakter von BI darzustellten versucht:

BI-Kreis. Quelle: Gómez, Rautenstauch, Cissek (2009): Einführung in Business Intelligence mit SAP NetWeaver 7.0


Business Intelligence beschreibt also eher eine Strategie - und die Entscheidung für BI hat daher zwangsläufig nachhaltige Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse von Unternehmen sowie deren Informationssystemarchitektur:

Ziel einer BI-Einführung ist i.d.R. die Realisierung eines Gesamtkonzeptes aus konsistenter, harmonisierter Datenhaltung, einer hohen Integrationsdichte der Analysesysteme und die Einbindung betriebswirtschaftlich anspruchsvoller Auswertungskonzepte.
vgl. Kemper, Mehana, Unger (2006): Business Intelligence (Amazon-Link)


Laut Mertens (siehe Arbeitspapier Business Intelligence - ein Überblick) gibt es sieben unterschiedliche Business Intelligence-Varianten, die er bei seiner Untersuchung gängiger BI-Abgrenzungen identifizieren konnte:
  1. BI als Fortsetzung der Daten- und Informationsverarbeitung: IV für die Unternehmensleitung
  2. BI als Filter in der Informationsflut: Informationslogisitik
  3. BI = MIS, aber besonders schnelle/flexible Auswertungen
  4. BI als Frühwarnsystem (Alerting)
  5. BI = Data Warehouse
  6. BI als Informations- und Wissensspeicherung
  7. BI als Prozess: Symptomerhebung > Diagnose > Therapie > Prognose > Therapiekontrolle

BI versteht sich also als Sammelbegriff für Systeme, die Unterstützung bieten für planende, steuernde und koordinierende Tätigkeiten.

Ein BI-System bietet hierfür unterschiedliche Komponenten zur Extraktion, Bereinigung, Transformation, Integration, Speicherung und entscheidungsorientierten Aufbereitung relevanter Informationen sowie die notwendigen Bausteine zurPräsentation und Analyse der Inhalte.
vgl. Gluchowski, Gabriel, Dittmar (2008): Management Support Systeme und Business Intelligence (Amazon-Link)

Diese unterschiedlichen Komponenten können, wie Eingangs bereits erwähnt, nach folgenden Layern (Schichten) mit mehr oder weniger exakt abgegrenzten Funktionalitäten gegliedert werden:
  • Datenbereitstellung (Bereitstellungsschicht)
  • Datenauswertung (Analyseschicht)
  • Ausgabe (Präsentationsschicht)
Wobei natürlich zu berücksichtigen ist, dass eine exakte Trennung zwischen den Funktionsblöcken dieses dreischichtigen Architekturmodells nicht immer möglich ist, sondern sich in der Praxis häufig ein fließender Übergang im Zusammenspiel der Komponenten ergibt.

Technologische Realisierung:
  - Bereitstellungsschicht = Data Warehouse
  - Analyseschicht = On-Line Analytical Processing (OLAP) und Data Mining
  - Präsentationsschicht = Reporting und Portale


Wesentlicher Gesichtspunkt eines BI-Systems ist und bleibt jedoch die Bereitstellung von Daten, also der Aufbau einer (unternehmensweiten) Datenbasis, die einen einheitlichen Zugriff auf alle Daten ermöglicht, unabhängig davon, an welcher Stelle und in welchem Format diese Daten originär gespeichert wurden/werden.


Die Herausforderung besteht darin, dass ERP-Systeme die geschäftlichen Abläufe eines Unternehmens i.d.R. transaktional verwalten, d.h. die Vorgänge im Unternehmen (Aufträge, Buchungssätze usw.) werden basierend auf einzelne Transaktionen in einem OLTP-System (Online-Transaction-Processing) gespeichert. Diese transaktionale Struktur ist jedoch nicht für analytische Betrachtungen geeignet, weshalb die relevanten Daten mittels ETL-Prozess extrahiert und als eigenständige Kopie in einem separaten System (Data Warehouse) redundant abgelegt werden und somit die Datenbasis für interaktive Datenanalysen mit OLAP-Tools (Online Analytic Processing) darstellt.


Es läßt sich also zusammenfassen, dass es sich bei der Begrifflichkeit Business Intelligence um Techniken und Anwendungen handelt, die entscheidungsunterstützenden Charakter aufweisen und zu einem besseren Verständnis in die Mechanismen relevanter Wirkungsketten führen sollen - und das nicht nur in Unternehmen, wie dieses Video von SAP-TV belegt.

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SAP BW 7.3

Autor: Klaus 0 comments
Hinlänglich bekannt ist die Tatsache, dass die RampUp-Phase von BW 7.20 im Februar 2010 startet.

Neu für mich ist aber die Information, dass BW 7.30 noch im gleichen Jahr hinterher geschoben wird, da 7.2 einige kleine aber gemeine Einschränkungen hat:

Prior to moving forward with the upgrade or installation of BW 7.20 there are some important considerations that need to be taken into account. For instance does your system have the SEM add-ons installed, FINBASIS and SEM-BW? Does your system have the BPC addon installed? Do you have a dual stack, meaning is BI-Java installed as an add-on or using the same SID as your BW ABAP system? If you answered yes to any of these questions, you will not be able to upgrade to, or implement version 7.20 of BW. There are some options if the only issue is that you are running a dual stack with BI-Java. However if you do have the add-ons installed or will have a need to install the SEM addon's, you should either implement BW 7.0, or wait for BW 7.30 which will be available later in 2010 without any of the above mentioned limitations.


Details unter http://www.sdn.sap.com/irj/scn/weblogs?blog=/pub/wlg/17003
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MP4-Thumbnails (Vorschaubilder) im Windows-XP Explorer

Samstag, 5. Dezember 2009 Autor: Klaus 0 comments

Problem

Keine Thumbnails (Vorschaubilder) für MP4 Video-Dateien im Windows-Explorer

Ausgangssituation

Windows XP, mit zusätzlichem Codec-Pack natürlich (hier: K-Lite*)
* Link führt zur englischen Wikipedia, da bei der deutschsprachigen Wikipedia solche Artikel mangels Relevanz gelöscht werden


Lösung

Ich bin gerade über eine schnelle, unkomplizierte Lösung gestolpert - einfach Regedit ausführen und wie folgt editieren bzw. ggf. erweitern:
HKEY_CLASSES_ROOT
    .mp4
        ShellEx
             {BB2E617C-0920-11d1-9A0B-00C04FC2D6C1}
                 (Default)   Reg_SZ    {c5a40261-cd64-4ccf-84cb-c394da41d590}



Hinweis: Schwarze Vorschaubilder entstehen deshalb, weil bei von Windows nicht nativ unterstützten Codec der Thumbnail-Generator stumpf nur jeweils den ersten Frame für das Vorschaubild abgreift, welcher aber leider i.d.R. ohne Inhalt, also schwarz ist...
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Best of SAP TechEd Live 2009

Mittwoch, 25. November 2009 Autor: Klaus 0 comments
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Windows 7 - Treiber für's NC10 verfügbar

Dienstag, 10. November 2009 Autor: Klaus 0 comments

Schon seit Anfang November hat Samsung die Windows 7 - Treiber für's NC10 veröffentlicht:

Samsung.de > Support > Modellnummer "NC10" eingeben und auswählen > auf [senden] klicken. Unter der Rubrik Software sowie Treiber findet man dann die entsprechenden Downloads für Windows 7.

Mein Dank an Samsung für das schnelle Bereitstellen der Win7-Treiber.
Toller Service!

 

Und, lieber Leser, wenn man schon dabei ist: Wie wär's mit einem BIOS-Update?
Findet man auch über obigen Pfad, Rubrik Firmware. Die aktuelle BIOS-Version für das NC10 lautet v.11CA.

I love XP (oder: Produktivität rulez)

Samstag, 24. Oktober 2009 Autor: Klaus 1 comments

Vor knapp zwei Monaten hatte ich auf meinem Notebook Windows 7 installiert. Obwohl es mir prinzipiell eigentlich egal ist, welches OS im Hintergrund wurschtelt, wollte ich das neue beste Windows aller Zeiten halt unbedingt mal ausprobieren.

Mein Fazit:
Windows 7 eignet sich eher weniger für Power-User, also für PC-Anwender, die schon über eine gewisse Erfahrung im Umgang mit dem Computer verfügen und relativ genau wissen, welche Mittel sie zur Erledigung ihrer IT-Aufgaben benötigen.

Wer absoluter Computer-Dummy ist, wird sich über Windows 7 freuen, da praktisch alles automatisch erledigt wird - von der Festplattenwartung bis zur Schattenkopie seiner Dokumente. Man muss eigentlich nur noch lernen, wo sich der Power-Knopf des Computers befindet und wie eine Maus bedient wird...

Wer allerdings das System- und Dokumentenmanagement in Eigenregie betreibt und Windows lediglich als Startplattform für seine Software benötigt, wird sich über den ungeheuren Overhead, den dieser zusätzliche Dummy-Layer erzeugt, früher oder später nur noch ärgern - und die Auswirkungen auf die Performance sind da noch die geringsten Nachteile.

pic Das neue beste Windows: Power-User auf Intensivstation... 

Man verstehe das jedoch bitte nicht als generelles Votum gegen Win7 - jedes Betriebssystem hat seine Zielgruppe, und es ist durchaus löblich, dass sich Microsoft an die Allgemeinheit richtet und ein Betriebssystem anbietet, welches es auch lernresistenten oder technophoben Nutzern ermöglich, einen PC zu bedienen.

Ich jedenfalls benötige sowas nicht und ziehe für mich daher die Konsequenzen, indem ich mir wieder Windows XP als Startplattform für meine Programme installiere. Produktivität rulez!

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Photo by Christophe Huet

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SAP BI auf der SAP NW7 ABAP Trial

Dienstag, 20. Oktober 2009 Autor: Klaus 0 comments
Neue URL!
Der Artikel SAP BI auf der SAP NW7 ABAP Trial wurde in das Wiki verschoben, der Text hier besteht temporär nur noch aus historischen Gründen, wird nicht mehr aktualisiert und wird demnächst entfernt.
Sie finden den Text ab sofort unter folgender URL:
http://wiki.klausutech.com/sap-systemmanagement/systemverwaltung/sap-bi-auf-der-sap-nw7-abap-trial

Zentrale Transaktion im SAP Business Information Warehouse ist die RSA1, mit der die Data Warehousing Workbench geöffnet wird.

Möge die SAP AG uns jedoch vor blutigen Einsteigern schützen, die die DWB an ihrem kleinen Testsystem @home mal ausprobieren wollen  - und tatsächlich, wer nun "/nrsa1" in das Kommandofeld der SAPGUI eingibt, erhält folgende Meldung (Meldungsnr. BRAIN009):
rsa1_abbruch

Nun weiß man ja, dass es im SAP-System nicht nur den SAP-Referenzmandanten "000" gibt, sondern zusätzlich den sogenannten Produktionsvorbereitungsmandant "001".  Geben wir daher mal die Transaktion SCC4 ein und überzeugen uns von der Existenz (Alternativ: SE16, Tabelle T000, F7=Tabelleninhalt, F8=Ausführen). Bingo.

Also melden wir uns mit User DDIC am Mandant 001 an und starten die RSA1. Aber wieder eine Fehlermeldung...:
logisches_system_fehlt

Diesmal fehlt die Zuordnung zum logischen System; also klicken wir auf die Schaltfläche Anlegen, was aber natürlich scheitert, da DDIC zwar über besondere Berechtigungen verfügt, aber Änderungen im Kundensystem für DDIC nicht erlaubt sind. Dem kann allerdings leicht abgeholfen werden, indem man einfach einen neuen User anlegt, diesem die Berechtigungsprofile SAP_ALL sowie SAP_NEW zuordnet und sich anschließend mit diesem neuen Benutzer anmeldet. Anschließend wieder RSA1 ausführen, [Anlegen] auswählen und in der dann erscheinenden Sicht "Logische Systeme" auf [Neue Einträge] klicken.

Bitte beachten, dass das logische System folgender Namenskonvention folgen sollte: <SysID>CLNT<client>, hier also NSPCLNT001.

Die dann beim Anlegen folgenden Abfragen der Transportlogistik ähneln dem Vorgehen beim Anlegen eines neuen ABAP-Programmes und sollte daher bekannt sein bzw. bedürfen keiner weiteren Erklärung.

Nun starten wir die Transaktion SCC4, schalten mit Strg-F1 zur Ändern-Sicht, öffnen den Mandanten 001 per Doppelklick auf die Tabellenspalte und wählen per F4-Hilfe das logische System aus. Speichern.

Damit dürften die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sein; nun also RSA1 in das TCode-Feld eingeben. Es folgt eine Frage, ob das System nur aktiviert oder auch schon Metadaten repliziert werden sollen, man entscheidet sich da natürlich für [Replizieren].
Nach kurzer Wartezeit erscheint dann die DWB:
Data_Warehousing_Workbench

Die Data Warehousing Workbench ist zentraler Dreh- und Angelpunkt des BW und enthält nicht nur die Funktionen zur Steuerung und administrativen Überwachung der Prozesse im Data Manager (also das Management der Dateninhalte bzw. die Bereitstellung von Zugriffsmöglichkeiten auf Datenbestände, u.a. durch die Extraktoren der Staging Engine), sondern hier werden auch die Metadaten der BW-Objekte definiert.

Wer sich mit dem Thema intensiver beschäftigen möchte, dem kann ich folgendes Werk empfehlen:

Christian Mehrwald: Datawarehousing mit SAP BW7

Dieses Buch (ca. 830 Seiten, EUR74,-) ist praktisch die Standard-Referenz und führt detailliert in die Architektur, Konzeption und Implementierung ein. Ein zwar technisches Buch, welches sich jedoch flüssig wie ein Roman lesen lässt - ich hatte es nach vier Tagen durch :-)

Allerdings sei darauf hingewiesen, dass sich das Buch hauptsächlich mit dem SAP BW als Data Warehouse beschäftigt - wer also als "nicht-ITler" lediglich einen Blick auf die entscheidungsunterstützenden Werkzeuge der BW sucht, dem sei dieses Werk nicht wirklich empfohlen - vielleicht aber hilft dieser Tipp.

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Neue Regel für die Windows 7 Firewall erstellen. Hier: VNC-Zugriff auf virtuelle Maschine erlauben

Autor: Klaus 0 comments

Bei früheren Windows-Versionen hatte ich immer eine separate Software-Firewall im Einsatz (siehe auch: Vergleichstest Windows Firewalls). Seit Windows Vista/7 wurde die Windows-interne Firewall jedoch wesentlich überarbeitet und bietet seinen guten Grundschutz jetzt auch getrennt für verschiedene Netzwerkstandorte an - und zwar automatisch sowie Anfänger-Kompatibel: Großmütterchen am Windows-PC muss sich bei einer Netzwerkverbindung um weiter nichts kümmern als diesen einen simplen Dialog zu beantworten:
Netzwerk festlegen

Bei Bedarf findet sich für die Firewall auch eine Sicht mit "erweiterten Einstellungen" (Startmenü > "Firewall" in das Suchfeld eingeben > Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit). In dieser Maske kann man die FW detailliert konfigurieren bzw. das Regelwerk anpassen - einen guten Quick-Start-Guide hierzu findet man unter WindowsSecurity.com.

Hinweis: Die Wiederherstellung der Standardrichtlinien (siehe Erweiterte Firewall, dann rechte Aktionen-Leiste) setzt alle seit der Windows-Installation vorgenommenen Änderungen an den Firewalleinstellungen zurück - diese Funktion kommt einem kompletten Reset auf die Factory-Defaults gleich. Zwar gab es das auch schon unter WinXP, dort allerdings nur durch den Befehl C:\>netsh firewall reset, und daher für Dummies praktisch nicht zugänglich.
Durch die nunmehr leicht zugängliche Funktion kann man zwar Fehleinstellungen leicht korrigieren, leider geht dabei das bisherige Regelwerk komplett verloren - solche Tools wie VMware benötigen anschließend praktisch eine Neuinstallation, falls man die Settings nicht gesichert hatte...

Regelerstellung
Ich möchte eine neue Regel erstellen, mit der ich per Netzwerkverbindung Fernzugriff auf den VNC-Kommunikationsport 5901 einer im Hintergrund laufenden virtuellen Maschine habe.

Man öffnet die Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit und klickt in der linken Spalte auf Eingehende Regeln:
Erweiterte Firewall

Nur wählt man im rechten Aktionen-Bereich die Option Neue Regel und wählt den Regeltyp Port:
Neue Regel

Unter Bestimmte lokale Ports gibt man den Kommunikationsport ein und wählt im dann folgenden Dialogbild die Aktion Verbindung zulassen:
Port

In der Ansicht Profil kann man die Regel an das Zonenmodell anpassen:
Profil

Abschließend trägt man einen Namen für diese Verbindung ein und aktiviert die Regel durch Klick auf die Schaltfläche [Fertig stellen]:
Name

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Tipps zur Windows 7 Ersteinrichtung

Montag, 19. Oktober 2009 Autor: Klaus 0 comments

Hier ein paar Einstellungen, die ich nach der Installation von Microsoft Windows 7 Professional durchgeführt habe.

Dieser Artikel versteht sich als mein privater Merkzettel für eine eventuelle Windows-Neuinstallation, daher verzichte ich auf tiefer gehende Erläuterungen zu den einzelnen Positionen.

Hinweis: Bei neuen Tipps wird dieser Artikel natürlich ergänzt & aktualisiert.

 

UAC runter pitchen
Systemsteuerung > Benutzerkonten > Einstellung der Benutzerkontensteuerung ändern
UAC

Schreibcache verbessern
Systemsteuerung > System und Sicherheit > System > Geräte-Manager > Laufwerke > Eigenschaften (Rechtsklick auf HDD) > Richtlinien > Leeren des Windows-Schreibpuffers auf dem Gerät deaktivieren
Hinweis: Änderung nur bei Notebook oder PC mit USV durchführen, da ansonsten bei plötzlicher Unterbrechung der Stromversorgung ein Datenverlust droht.
Schreibcache

Gruppierung in der Taskleiste deaktivieren
Rechtsklick auf Taskleiste > Eigenschaften > Schaltfläche der Taskleiste > Nie gruppieren
Taskleiste

Überflüssige Windows-Funktionen deaktivieren
Systemsteuerung > Programme > Windows-Funktionen aktivieren oder deaktiveren > sämtliche Kontrollkästchen außer Windows-Search deaktivieren
Wenn man die Suche deaktiviert, steht die Programm-Suche im Startmenü nicht mehr zur Verfügung.
Tipp: Vor dem Ausschalten des Internet-Explorers sollte man einen alternativen Browser installiert haben - ich bevorzuge Chrome.
Tipp: Für die Medien-Wiedergabe empfiehlt sich der Media Player Classic, welcher im KLite-Codec-Pack mitgeliefert wird.
Windows-Funktionen

Startmenü-Suche auf Startmenüeinträge beschränken
Systemsteuerung > System und Sicherheit > Wartungscenter > Leistungsinformationen anzeigen > Indizierungsoptionen anpassen
Über die Schalfläche [Ändern] kann man sämtliche Orte deaktivieren, bis einzig das Startmenü verbleibt, da ansonsten schon nach kurzer PC-Nutzung die Performance der Start-Suche untragbar wird.
Indizierungsoptionen

Benutzeranmeldung beim Systemstart abschalten
Eingabeaufforderung (per Rechtsklick als Administrator ausführen) > "control userpasswords2" eingeben > Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben deselektieren > OK > Kennwort bestätigen
Benutzeranmeldung

Vollbild-Zoom bei oberem Bildschirmrand deaktivieren
Systemsteuerung > Darstellung und Anpassung > Center für erleichterte Bedienung > Ausführen von Aufgaben erleichtern > Verhindern, dass Fenster automatisch angeordnet werden, wenn sie an den Rand des Bildschirmes verschoben werden aktivieren
Vollbildzoom

Fensterrahmen verkleinern
Systemsteuerung > Darstellung und Anpassung > Anpassung > Fensterfarbe > Element: Rahmenfüllung auf 0
Fensterrahmen

 

Links zu den wichtigsten Must-Have Programmen für Win7

Sonstige nützliche Hilfsprogramme (Installation nur bei Bedarf):
FreePDF, TrueCrypt, PureText, Capslockgoodbye, 7-Zip, Autoruns, Gmail Notifier.

Das war's - fertig ist Windows-7 für den produktiven Einsatz :-)

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SAPGUI für Linux: Details, Download, Installation & Implementation

Dienstag, 29. September 2009 Autor: Klaus 0 comments
Neue URL!
Der Artikel SAPGUI für Linux: Details, Download, Installation & Implementation wurde in das Wiki verschoben, der Text hier besteht temporär nur noch aus historischen Gründen, wird nicht mehr aktualisiert und wird demnächst entfernt.
Sie finden den Text ab sofort unter folgender URL:
http://wiki.klausutech.com/sap-systemmanagement/systemverwaltung/sapgui-fuer-linux

Die SAPGUI (Wikipedia-Link) ist ein Frontend für den SAP Application Server (Wikipedia-Link) und steht mit inzwischen ausgewachsener Funktionalität auch für Linux-Desktops zur Verfügung. Dieser Artikel beschreibt die Installation der SAPGUI unter Ubuntu 9.04.
In SAP-Note 961487 (Unterstützte Java-Frontend-Plattformen für 7.10/7.11/7.01 - OSS-Login erforderlich) werden die Voraussetzungen der Java-basierten SAPGUI an das Linux-System aufgelistet:
  • Hardware: Intel Pentium mit 800MHz, 512MB RAM
  • Software: SUSE Linux Enterprise Desktop 10, SUSE Linux Enterprise Server 10, openSUSE 10.3 (Support bis 30. Oktober 2009), 11.0, 11.1, Fedora Core 9 + 10, Red Hat Enterprise Linux 4, Red Hat Enterprise Linux 5
  • JVM: Sun Java Runtime Environment 5.0 oder 6.0 (32-Bit)
Kleiner Exkurs zu den "offiziell unterstützten" Linux-Versionen:
Seit 1999 wird Linux von SAP offiziell als Betriebssystemplattform (für den SAP-Server) unterstützt. SAP betreibt hierzu ein LinuxLab, eine Abteilung innerhalb der SAP-Entwicklung, in der neben SAP-Mitarbeitern auch Mitarbeiter der SAP-zertifizierten Linux-Distributoren aktiv mithelfen, um die Stabilität und Leistungsfähigkeit ihrer Distribution im Linux-Umfeld zu optimieren. Durch dieses LinuxLab ist somit also nicht nur gewährleistet, dass die aufgezählten Distributionen aufwändigen Qualitätssicherungen unterzogen werden, sondern vor allem auch, dass SAP-Kunden im Problemfall eine kompetente Anlaufstelle haben, da SAP für die in der PAM (Platform Availability Matrix, siehe SAP Service Marketplace) aufgeführten Linux-Distributoren Service und Support anbietet.
Wenn Ubuntu als Linux-Distribution offiziell nicht unterstützt wird, bedeutet das folglich nicht zwangsläufig, dass SAP auf Ubuntu nicht läuft, sondern es bedeutet vor allem, dass die SAP AG keinen (kostenfreien) Support für SAP auf Ubuntu bietet - weshalb es sich im betrieblichen Umfeld praktisch verbietet, eine nicht-zertifizierte Distribution zu verwenden.

Die Anforderungen bzgl. der Sun JRE sind hingegen auch im privaten Test-Einsatz ernst zu nehmen, da es mit GNU Java zu kaum lösbaren Problemen kommen wird. Weiterhin sollte man über folgenden Befehl (als Root ausführen!) sicherstellen, dass Java6 nicht nur installiert, sondern auch tatsächlich aktiviert ist:

update-alternatives --config java


Die SAP GUI for Java kann man sich hier herunterladen (Achtung,Link z.Zt. inkompatibel mit Chrome/Linux/Dev, daher ggf. mit FF öffnen).
Tipp: Wenn im Download von PlatinGUI die Rede ist, meint man damit nicht das Edelmetall, sondern Plattform Independence :-)
Ebenfalls empfehlenswert: Die SAP GUI for Java 710 Documentation.

SAP-Note 1229666 (OSS-Login erforderlich) gibt einen aktuellen Überblick über die Release-Termine der SAP GUI for Java. Auszug Stand 09.2009:
  • Forecast for next revision: SAP GUI for Java rev 11 (November, 2009)
  • History of available revisions: SAP GUI for Java 7.10 rev 10 (September 16, 2009)
Wer stets über das Erscheinen eines neuen Releases informiert werden möchte, kann einen Notification-Service aktivieren, indem man diesen Thread auf seine Watch-List setzt (erfordert kostenlosen SDN-Account).

Und last but not least die Release Notes zu den einzelnen Revs.


In medias res
Die heruntergeladene Datei PlatinGUI-Linux-710r10.jar (bzw. das entsprechende Pedant "PlatinGUI-Linux-XXXrXX.jar") muss nicht entpackt werden - die Installation wird gestartet, indem ein Terminal-Fenster geöffnet und folgender Befehl abgesetzt wird:

java -jar PlatinGUI-Linux-710r10.jar



Es öffnet sich der Welcome-Screen der Installationsroutine:


Der Installationspfad ist bereits vorgegeben, man muss die Vorgabe lediglich mit OK übernehmen:


Die erfolgreiche Installation wird entsprechend bestätigt:


Im Startmenü findet man unter "Other" den Link zur SAPGUI:


Startet man die SAPGUI, wird eine Oberfläche angezeigt, die an das SAP-LOGON aus der SAPGUI for Windows erinnert:



Über die Schaltfläche "New" fügt man eine neue Verbindung hinzu:


Zuerst trägt man eine Beschreibung in das Feld Description ein und klickt dann auf den Tab "Advanced":


Hier aktiviert man den Expert Mode und trägt den Connection-String ein.

Details zu den Angaben im Connection-String kann man unter der weiter oben schon verwähnten/verlinkten Hilfe-Datei in Kapitel 7 (Administration) sowie Kapitel 9 (Technical Background) nachlesen - als Mindestangaben werden IP sowie Port des SAP Application Servers benötigt.

Einfachster Fall: Hat man bsw. innerhalb des LANs einen lokalen SAP-Testserver auf einem Rechner mit der IP 192.168.1.134 installiert, dessen (vorgegebene) SAP-Systemnummer 00 lautet, sollte der Connection-String wie folgt lauten:
conn=/H/192.168.1.134/S/3200


Mit Klick auf "Save" bestätigt man die Eingaben und kehrt somit zum SAP-LOGON zurück.

Nun markiert man den Eintrag und klickt auf "Connect":


Es erscheint der Login-Screen (Screenshot auf Netbook Samsung NC10):


In diesem Screenshot wurde die Transaktion "SM04" gestartet, um sich einen Überblick über die aktuell am Server eingeloggten User zu verschaffen:



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Ubuntu 9.04 auf dem NC10

Samstag, 26. September 2009 Autor: Klaus 0 comments
Meine letzte Ubuntu-Installation liegt noch nicht allzu lange zurück, allerdings war es eine Zwitter-Installation aus Windows & Linux: Bockmist, bereitet nur Probleme!
Ich habe meine Anwendungsnutzung nochmals genauestens analysiert und konnte (zumindest auf dem Netbook) kein Programm finden, welches eine Parallelinstallation von Windows rechtfertigen würde. Also Daten gesichert, Festplatte genuked und Ubuntu als alleiniges OS installiert...


Die Installation von Ubuntu ist ein Kinderspiel: Man startet (auf einem Zweit-PC) Ubuntu per CD und erstellt sich über System > Administration einen USB-Installationsstick für's Netbook. Dann das Netbook von diesem USB-Stick booten und Ubuntu installieren. Während der Installation richtet man sich manuell drei primäre Partitionen ein: 1x "/" mit ca. 20GB, 1x "Swap" mit ca. 2GB sowie 1x "/Home" mit restlichem Speicherplatz.

Die Erst-Konfiguration habe ich hier beschrieben. Dann einmal den Firefox starten, um sich Google Chrome für Linux (Dev-Release) runterzuladen (--enable-sync funktioniert leider noch nicht unter Linux, daher Bookmarks manuell importieren...) sowie BFilter installieren. Den Netzwerkmanager ersetze ich durch WICD, für UMTS verwende ich umtsmon.
Für das Samsung NC10 gibt es eigentlich keine unlösbaren Probleme, ein guter Einstiegspunkt ist diese Seite (für Ubuntu 9.04 Tipps nach unten scrollen). Hilfe erhält man natürlich auch bei ubuntuusers.de (aber dort bitte die SuFu nutzen, damit man sich nicht als 370.ter Newbie outet, der sich über die automatische Bildschirmabdunklung beim NC10 wundert und offensichtlich zu faul für die Suche war).
Der wohl wichtigste Link für NC10-User ist http://www.voria.org/forum/viewtopic.php?t=41. Und hier wird erklärt, wie man die NC10-Skripte deployed.
Da ich mit der Capslock-Taste auf Kriegsfuss stehe, deaktiviere ich sie durch den Befehl:
xmodmap -e "clear lock"
Man muss diesen Befehl ggf. als Autostart eintragen, damit das bei jedem Start aktiviert wird.



Optische Anpassungen:
Scharfen Schriften installieren, Font-Rendering auf Monochrome stellen, Font-Resolution auf 82dpi.
Untere Taskleiste löschen, obere Taskleiste nach unten verlegen, auf 22px Höhe verstellen und anschließend die gewünschten Items dem Panel hinzufügen. Wer das Ubuntu-Logo im Startmenü ersetzen will, sucht sich ein entsprechendes Icon in 22x22px (sowie eventuell zusätzlich 24px) im PNG-Format (Google-Bildersuche unter http://images.google.de, dann den Suchstring um "filetype:png imagesize:22x22" ergänzen) und ersetzt damit die Datei start-here.png unter /usr/share/icons/Human/22x22/places/).

Die Links zur Google Office-Suite (also Mail, Docs & Calendar) kann man sich problemlos über Chrome > Page Control > Create Application Shortcuts erstellen. Da sich die Chrome-Icons für die Startmenü-Einträge nicht so gut machen, sucht man sich passendere Piktogramme in 48x48/PNG (Docs, Mail, Calendar), kopiert diese nach z.B.  /usr/share/pixmaps/ und editiert die Startmenüeinträge entsprechend.

Ohne lokal installiertem Office-Paket kommt man natürlich nicht aus. OpenOffice mag ich nicht, daher installiere ich mir MS Office 2003: Die Microsoft-Suite läuft unter Linux zuverlässig und performant. Da mein Netbook kein CD-Laufwerk hat, mounte ich die Office ISO-Datei, indem ich mir ein temporäres Verzeichnis erstelle und im Terminal eingebe:
sudo mount -t iso9660 xxx.iso ~/Desktop/temp -o loop

Wer will, kann sich natürlich auch die MS-Office 2007 Suite antun, allerdings hat diese Suite mit ihrer verspielten Ribbon-Oberfläche im produktiven Umfeld nichts verloren - und die typische Zielgruppe dieser neuen Ribbon-Oberfläche (also Einsteiger, Großmütterchen usw) wird sich (hoffentlich!) eh niemals Linux installieren...


Und noch ein weiteres Windows-Programm für Linux: PhotoShop. Zwar funktioniert auch schon CS4 auf Wine, aber CS2 reicht mir auf dem Netbook vollkommen aus. PS CS2 läuft perfekt!


Als Programm-Tipp möchte ich noch DING empfehlen, ein echtes Must-Have. Und ein kleiner Tipp für Google-Earth: Damit es vernünftig läuft, muss (zumindest auf einem Netbook) unter View die Option Atmosphere deaktiviert werden.
Zur Programm-Erstausstattung gehören neben den im Merkzettel erwähnten Programmen natürlich noch WebHTTrack, Gwget, Gnote (schneller Tomboy-Clone), Shutter, Gmail Notifier, Picasa u.a.
Tipp: Die meisten Programme kann man sich via UbuntuTweak recht schnell und schmerzfrei installieren, ggf. die Third-Party-Source aktivieren.
Und nachdem ich mir früher einmal das System beim Deinstallieren von Evolution zerschossen hatte, hier noch ein Tipp: Man kann Evolution tatsächlich komplett entfernen, allerdings sollte man nicht den evolution-data-server (-common) deinstallieren.

SAP Trial Testserver für unterwegs (per Netbook)

Montag, 21. September 2009 Autor: Klaus 0 comments
Neue URL!
Der Artikel SAP Trial Testserver für unterwegs (per Netbook) wurde in das Wiki verschoben, der Text hier besteht temporär nur noch aus historischen Gründen, wird nicht mehr aktualisiert und wird demnächst entfernt.
Sie finden den Text ab sofort unter folgender URL:
http://wiki.klausutech.com/sap-systemmanagement/systemverwaltung/sap-trial-testserver-fuer-unterwegs

Früher MiniSAP genannt und nur über Umwege verfügbar, kann man seit Anfang 2007 den SAP NetWeaver AS (Application Server) als 30-Tage-Demo direkt herunterladen - man benötigt lediglich einen (kostenlosen) Account beim SDN (SAP Developer Network), um sich die Software zu saugen. Eine Verlängerung des Testzeitraums um weitere 90 Tage ist problemlos möglich.

Nebenbei: Passend dazu habe ich vor etwa einem Jahr ein SAP-Installationsvideo erstellt, welches bei YouTube immerhin schon 35.000 Views generieren konnte :-) 
Und da man auf einem Bein nicht stehen kann, hier noch eine Liste mit den wichtigsten SAP Transaktionscodes.

Der NW Application Server ist natürlich "nackt", also ohne Module - aber trotzdem ein ideales technisches Testsystem für @home.
Die Hardwareanforderungen sind relativ moderat (Minimalausstattung der aktuellen NW7.01 SR1 SP3: 1 GB RAM, 1.1 GHz 30 GB HDD), daher ist der SAP AS natürlich auch ein geeigneter Kandidat für die Virtualisierung.

Zumal (ich will da aber keine unbestätigten Gerüchte in die Welt setzen!) es bei mir früher zumindest so war, dass ich nach einer ersten Installation der SAP-Trial keine Chance hatte, die Trial noch ein zweites Mal zu installieren - lediglich ein Nuken der Spur-0 ebnete den Weg zur erneuten Installation. Bei einem virtuellen System als Host-OS für den SAP AS erspart man sich also richtig viel Zeit, da man das VM-Image über Snapshots in Sekunden komplett resetten kann.
Außerdem ist die Installation des AS auf einem speziell vorbereiteten VM-Image (also mit schon vorkonfiguriertem MS-Loopback Adapter und Host-Datei) eine Sache von wenigen Mouseklicks, die man zudem bequem vom Sofa aus per VNC über's Netbook erledigen kann. (Hinweis: Wenn das Keyboard-Mapping beim VNC-Zugriff auf die VM nicht stimmt, findet man hier die Lösung).
Noch'n Tipp: Dieser Guide von David Baan beschreibt die Konfiguration der NW 7.01 Demo.

 

Die SAP-GUI (also das grafische Frontend) ist hingegen natürlich nicht von diesem 30-Tage-Zyklus betroffen. Und da die Kommunikation zwischen SAP GUI und SAP AS bekanntlich via TCP/IP erfolgt, kann man die SAP GUI also auch problemlos ausserhalb der VM (also z.B. auf dem Netbook) installieren, wenn man die Netzwerkverbindung zur VM entsprechend eingerichtet hat.
Und was per LAN prima funktioniert, klappt natürlich auch weltweit - über den heimischen DSL-Anschluss: Und genau darüber handelt dieser Beitrag, und zwar wie Sie sich unterwegs per Netbook via UMTS über den DSL-Router zuhause mit Ihrem SAP-Testsystem auf einem VMware virtuellen PC verbinden:

1. VM einrichten
2. Router erreichbar machen
3. Port weiterleiten
4. Verbindungseinstellung am Netbook
Optional: 5. Fehlersuche

 

1. VM einrichten

Die VM benötigt natürlich einen Netzwerk-Adapter:
VM Network Adapter

Weiterhin sollte diesem Adapter im Guest-Betriebssystem eine statische IP-Adresse entsprechend den Konventionen Ihrer heimischen Netzwerkumgebung zugewiesen werden:
IP-Adresse

 

2. Router erreichbar machen

Bei einem typischen DSL-Anschluss wird nach 24 Stunden die Verbindung getrennt, d.h. es ändert sich mit dem ReConnect auch die vom Provider zugewiesene (WAN) IP-Adresse des Routers.

Um den eigenen Router also trotz dieser sich regelmäßig ändernden WAN-IP später über UMTS wiederzufinden, bedient man sich eines (kostenlosen) Dynamic-DNS-Services.

In der Firmware des Router sollte man einen entsprechenden Menüpunkt finden, um die DDNS-Dienste konfigurieren zu können:
ddns

Wenn der Router mehrere DDNS-Dienste unterstützt, spricht nichts dagegen, hier auch mehrere Anbieter einzutragen - immerhin ist der typische DDNS-Service i.d.R. kostenlos, und doppelt hält besser...

Ich selbst verwende seit Jahren DynDNS sowie No-IP ohne Probleme. Hier eine Übersicht entsprechender Anbieter, allerdings würde ich mich bei der Auswahl an einen in der Router-Firmware eventuell bereits vorkonfigurierten Service orientieren.

Sobald nun die 24h-Zwangstrennung erfolgt und anschließend die Verbindung mit neuer IP-Adresse wieder aufgebaut wird, informiert der Router selbständig die konfigurierten DDNS-Anbietern - zwar ändert sich also die IP, der Router ist aber weiterhin unter dem gewählten Hostnamen erreichbar.

 

3. Port weiterleiten

Die SAPGUI (auf dem Netbook) muß via Internet eine Verbindung zum Dispatcher auf Port 32xx des SAP ApplicationServers aufbauen können. Da der Server jedoch nicht direkt über das Internet erreichbar ist, sondern lediglich der (DSL)-Router, muss der entsprechende Port vom Router zum SAP-Testsystem weitergeleitet werden - diese Weiterleitung nennt man Port Forwarding, sie wird über die Firmware des Routers konfiguriert.
Der obige Port orientiert sich i.d.R. an der SAP Systemnummer; bei der SAP Trial lautet diese (vorgegebene) Systemnummer "00", daher muss in der Firmware also der Port 3200 auf die statische IP des SAP-Servers (siehe obigen Punkt 1: VM einrichten) weitergeleitet werden:
Port Forwarding 

 

4. Verbindungseinstellung am Netbook

Im SAP Logon erstellt man sich einen neuen Eintrag mit den üblichen Werten, trägt aber in das Feld Anwendungsserver den Hostname des DDNS-Dienstes ein:
SAP Logon

Die bei der Kommunikation zwischen AS und GUI übertragenen Datenmengen sind i.d.R. derart gering, dass man jederzeit problemlos per UMTS eine Verbindung zum SAP Server herstellen kann: Als Richtwert wird bei einem Transaktionsschritt lediglich 5 bis 8kByte übertragen, und selbst ein komplexer Bildschirmaufbau benötigt selten mehr als 50kBytes.

Ist kein UMTS vorhanden, läßt sich der Zugang bei solch geringen Datenmengen sogar auch per GPRS abwickeln. Eventuell sollte man im SAP Logon dann aber in den Eigenschaften des Systemeintrages im Tab "Netzwerk" die Netzwerkeinstellung Langsame Verbindung anstatt Schnelle Verbindung aktivieren - hierdurch werden einige wenige KBs gespart, da das Hintergrundbild und einige Animationen unterdrückt sowie Menüstrukturen erst bei Bedarf übertragen werden (Details siehe SAP-Note 161053: Using SAPGUI in WAN).

Kommt es hingegen zu Timeouts, kann man über die SAP-Logon-Konfiguration (im SAP Logon oben links klicken und Optionen wählen) den Zeitüberschreitungswert ändern - allerdings sollte der Default-Wert von 10 Sekunden selbst für die lahmste GPRS-Verbindung ausreichen...

 

Optional: 5. Fehlersuche

Auch wenn obiges Prozedere eigentlich keine größere Hürde darstellen sollte - der Fehler steckt bekanntlich oft im Detail. Also begeben wir uns im Fall der Fälle auf Schatz- äh Fehlersuche...:

Zuerst machen wir ganz klassisch einen Nmap-Scan, um zu testen, ob der Port überhaupt erreichbar ist:
Nmap 

Das Ergebnis des Scans läßt sich wie folgt interpretieren:

  • STATE open: Alles in Ordnung
  • STATE filtered: Eventuell blockiert die Firewall den Port oder die Port-Weiterleitung am Router ist fehlerhaft konfiguriert oder der SAP Server ist nicht gestartet
  • Failed to resolve given hostname: Mit dem DDNS-Service stimmt was nicht

Wird "STATE filtered" angezeigt und die Port-Weiterleitung wurde definitiv aktiviert, empfehle ich folgendes Vorgehen, um den Fehler einzugrenzen:

Zuerst sollte man in der Windows Management Console überprüfen, ob der SAP-Server auch tatsächlich "up" ist (zu erkennen an der grünen Markierung):
SAP_MMC

Anschließend öffnet man die Eigenschaften der Netzwerkverbindungen und öffnet über den "Erweitert"-Tab die Einstellung der Windows-Firewall. Dort wählt man "Inaktiv" und klickt auf OK:
Firewall_Inaktiv

Liefert der Nmap-Scan jetzt das gewünschte STATE open - Ergebnis?
Wenn ja, dann sollte man folglich die Firewall wieder aktivieren, allerdings über den Tab "Ausnahmen" den Port 3200 hinzufügen:
Port Ausnahme hinzufügen

Damit sollte das Verbindungsproblem gelöst sein...

 

Als weiteres Diagnose-Tool bei Verbindungsschwierigkeiten oder - abbrüchen fiele mir dann noch NIPING ein, allerdings wäre das ein schönes Thema für einen separaten Beitrag. Erste Infos über NIPING findet man hier sowie etwas detaillierter in der SAP-Note 500235: Network Diagnosis with NIPING.
Ebenfalls ein schönes Thema für einen separaten Beitrag: Die Tunnelung per VPN.

 

**

Hinweis (Scriptkiddies aufgepasst!): Sämtliche in den Bildschirmbildern sichtbaren "viod"-Textelemente (void = adj leer; jur. (rechts)unwirksam, ungültig) verstehen sich lediglich als Komposition für Demonstrationszwecke - jede Ähnlichkeit mit real existierenden Logins, Hostnamen, URLs usw. ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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Windows 7 per USB auf einem Netbook installieren: Bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung

Donnerstag, 17. September 2009 Autor: Klaus 2 comments
Zusammenfassung: Ich habe Microsoft Windows 7 auf meinem Netbook (Samsung NC10) installiert und dabei hier jeden einzelnen Schritt per Screenshot dokumentiert.


Technische Hilfsmittel
  • Netbook
  • USB-Stick mit min. 4GB
Ergänzende Informationen: Netbooks verfügen i.d.R. über kein optisches Laufwerk, daher muss die Installation per speziell vorbereitetem USB-Stick erfolgen.


UPDATE * UPDATE * UPDATE
2009-10-23: Dieses Tutorial ist redundant, da MS inzwischen ein eigenes Tool zur Vorbereitung eines USB-Sticks veröffentlicht hat.
Details zum Tool bei Caschy (
Link)

Noch'n Update (2009-11-11): Alles nur geklaut - Microsoft musste das Tool wieder von seinen Webseiten entfernen (Details siehe bei Caschy), daher ist dieser Artikel plötzlich wieder Up-To-Date...



Notwendige Software

Ergänzende Informationen: Die Windows7 ISO-Datei enthält ein Abbild des Speicherinhaltes der Windows 7 DVD. 7-Zip ist ein Datenkompressionsprogramm, um u.a. die ISO-Datei zu entpacken. WinSetupFromUSB ist ein Programm, um den USB-Stick bootbar zu machen und für die Aufnahme der Windows 7 Dateien vorzubereiten.

* = Verfügt man über einen Zweit-PC mit DVD-Laufwerk, kann man den USB-Stick auf dem Zweit-PC vorbereiten und sich somit den Umweg über die ISO-Datei + 7-Zip ersparen.



Und los geht's

Vorsicht: Sind auf dem USB-Stick auch wirklich keine Dateien mehr vorhanden? Der USB-Stick muss gleich formatiert werden, d.h. sämtliche Daten auf dem Stick werden unwiderbringlich verloren sein!
Falls Sie mehrere USB-Sticks besitzen, sollten Sie -um Verwechselungen zu vermeiden- sicherstellen, dass diese anderen Sticks nicht mit dem Computer verbunden sind.

Laden Sie WinSetupFromUSB 0.1.1 (Download-Link siehe weiter oben) herunter und starten Sie die Installation per Doppelklick auf das Setup-Programm.
00a setup winsetupfromusb

Laden Sie 7-Zip (Download-Link siehe weiter oben) herunter und starten Sie die Installation per Doppelklick auf das Setup-Programm.
00b setup 7zip

Verbinden Sie den USB-Stick mit dem Computer und warten Sie, bis dieser erkannt wird (i.d.R. erfolgt ein akustisches Signal und im Infobereich wird das Symbol für "Hardware sicher entfernen sichtbar".
00c hardware sicher entfernen

Starten Sie WinSetupFromUSB per Doppelklick auf das entsprechende Desktop-Icon.
00d winsetupfromusb desktopicon

Im Programm WinSetupFromUSB muss lediglich darauf geachtet werden, dass im Feld "USB Disk Selection" der richtige USB-Stick markiert ist. Anschließend klickt man auf die Schaltfläche "HP format tool".
01 start

Es öffnet sich ein Fenster, in dem man das richtige Device einstellt, als File System wählt man "NTFS" und aktiviert "Quick Format".

Hinweis: Da dieser Beitrag viele Bilder enthält, habe ich an dieser Stelle einen sogenannten Jump-Break eingefügt, d.h. wenn Sie diesen Beitrag von der Blog-Startseite aus aufrufen, müssen Sie hier klicken, um den restlichen Inhalt dieser Seite zu sehen
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The Road to Success

Autor: Klaus 0 comments
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20 Gründe, den Beraterjob an den Nagel zu hängen

Dienstag, 15. September 2009 Autor: Klaus 2 comments

1. Du fragst den Kellner nach seiner Kernkompetenz.

2. Du entscheidest dich, deine Familie zu reorganisieren, und rollenbasierte Teambildung, Task-Forces, einen partizipativen Führungsstil und Zielvereinbarungen einzuführen.

3. Du notierst dir private Termine als Marketing- und Akquiseveranstaltungen.

4. Du kannst das Wort „Paradigma" buchstabieren.

5. Du weißt sogar, was es bedeutet.

6. Du schreibst Management-Summaries auf die Rückseite deiner Einkaufszettel.

7. Du glaubst wirklich daran, dass es effizient ist, eine zehn Seiten lange Präsentation zusammen mit sechs Kollegen zu erstellen, die du gar nicht kennst.

8. Du glaubst auch daran, dass ein anderer das Inhaltsverzeichnis dazu schreiben wird.

9. Du glaubst daran, dass du im Leben niemals echte Schwierigkeiten hattest ... es gab lediglich Herausforderungen, Chancen, Issues, großartige Aufgaben, Verbesserungspotenziale und unglücklich geschnittene Prozesse.

10. Du kennst jedes (und zwar wirklich jedes) noch so kleine Clip-Art in Powerpoint.

11. Du erklärst deinem Kundenbetreuer bei der Bank, dass du nicht hoffnungslos verschuldet bist, sondern ein echter „high potential” mit Aussichten auf „out-performing revenues”.

12. Du betrachtest deine Mahlzeiten als notwendige Sekundärprozesse zur Sicherstellung deiner Produktivität.

13. Du bezeichnest deine bessere Hälfte als deinen Co-CEO.

14. Alle deine Geschichten beginnen mit „als wir damals im Projekt bei der Blabla” oder „und dann hatte unser Team diese grandiose Idee mit dem Sabber-Sabber” oder „eines meiner erfolgreichsten Projekte begann, als ich Rhabarber, Rhabarber”.

15. Du glaubst fest daran, dass deine besten, großartigsten und erfolgreichsten Charts jene waren, die in nur fünf Minuten entstanden sind.

16. Du bestehst darauf, noch mehr Markt- und Zielgruppenforschung zu betreiben, bevor du den Produktionsprozess für ein weiteres Kind anstößt.

17. Deine "Deliverables" und Objectives" für Samstag sind Wäsche waschen, Kühlschrank auffüllen, Müll rausbringen, Altpapier entsorgen, Blumen gießen, Einkaufen, Briefkasten ausleeren, Bügeln, Putzen, Koffer auspacken, Koffer für Montag packen, Unterlagen sortieren.

18. Spätestens hier fragst du dich jedes Mal, warum du noch kein Projekt für die strategische Auswahl einer Putzfrau aufgesetzt hast.

19. Nachdem das Budget für eine Putzfrau vom Co-CEO genehmigt wurde, fragst du dich, wie du die Effizienz und die Effektivität deiner Putzfrau steigern kannst.

20. Du vereinbarst erfolgsabhängige Einkommensstrukturen mit deiner Putzfrau.

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Windows 7 auf einem (älteren) HP-Notebook nc8230

Montag, 31. August 2009 Autor: Klaus 0 comments
Für TechNet-, MSDN- bzw. MSDNAA-Abonnenten ist Windows 7 Final ja schon seit einiger Zeit verfügbar. Glücklicherweise gehöre ich dazu; warum also noch lange warten - ab Ende Oktober wird Win7 eh absehbar Mainstream.
Also wage ich den Schritt in's Ungewisse...
Leap of Faith

Microsoft bietet Windows 7 u.a. in der Professional-Version zum Download im *.ISO-Format an, sowohl als 32-Bit-Version als auch als 64-Bit. Und jeweils mit separatem Lizenz-Key :-)
(Anm.: Ich habe die 32-Bit Version installiert und dafür den 64-Bit Schlüssel genommen - klappt wie schon bei Vista ohne Probleme)
Da ich kein Freund von Altlasten und Dateileichen bin, mache ich zuerst die alte HDD platt. Hierfür bietet sich das Tool S0Kill an, mit dem der MBR einer Festplatte komplett gelöscht wird.

Windows-Setup

Die Installation verläuft erwartungsgemäß reibungslos.
Zum ersten Start begrüßt mich dann aber eine nette 800x600er Auflösung - nicht wirklich das, was man auf einen 1680x1050-Display mit Allerwelts-Grafikkarte (ATI Mobility Radeon X600) erwartet. Auch ansonsten geht so ziemlich gar nichts - im Device Manager wird unter "Other devices" mit gelbem Warndreieck angezeigt:
  • Mass Storage Controller
  • Multimedia Audio Controller
  • Network Controller
  • PCI Simple Communication Controller
  • Unknown device
Prioritäten setzen, also erst einmal den WLAN-Adapter zum Laufen kriegen. Der Ethernet-Adapter wurde übrigens erkannt, nur habe ich leider kein Netzwerkkabel parat.

HP bietet zurzeit keinen Windows7 Treibersupport für dieses Gerät, und der hp-Treiber für Vista funktioniert leider nicht. Zeigt man sich die Eigenschaften des Network Controllers an, kann man in den Details über Device Instance Path den Wert "VEN_8086&DEV_4220" auslesen. VEN_8086 steht für den Hersteller Intel, DEV_4220 bezeichnet das Gerät, hier also eine Intel PRO/Wireless 2200BG. Ich bin jetzt erst mal baff, dass diese doch recht weit verbreitete Karte nicht nativ unterstützt wird. Und was lese ich dann in der FAQ bei Intel zu Win7: "If you have an Intel® PRO/Wireless 2200BG Network Connection, you must obtain the driver update from Windows Update". Haha, toller Scherz. In meiner Not lade ich einfach den XP-Treiber runter, kopiere/transferiere ihn per USB-Stick, installiere - und es funktioniert. WLAN wird erkannt, ich bin online.

Mit dem ersten Update werden dann auch die Probleme mit der Grafikkarte, dem Sound sowie einigen weiteren Komponenten gelöst.

Ich aktiviere Windows 7.

Anschließend starte ich den Internet Explorer, um mir Chrome runterzuladen. Der IE fragt einige Privacy-Settings ab; ich empfehle, hier gleich von Anfang an reinen Tisch zu machen, indem man auf "Next" klickt und die Fragen wie folgt beantwortet:
  • Turn on Suggested Sites = No, don't turn on
  • Before you get started = Choose custom settings
  • Search providers… = Show me a webpage after setup
  • Do you want to download updates… = No, I don't want to
  • User Accelerators = Turn off all Accelerators
  • Turn on SmartScreen Filter = Turn off SmartScreen Filter
  • Compatibility View updates = No, I don't want to
Nun endlich die URL http://dev.chromium.org/getting-involved/dev-channel eingeben und Chrome DEV downloaden & installieren. Mit --enable-sync aktiviere ich zudem die Synchronisation meiner Bookmarks.

Die (aktuelle) Download-Version von Win 7 Pro beinhaltet ein separates Language Pack, allerdings ist dieses Feature ja eigentlich nur der Ultimate-Version vorbehalten - wer in der Pro-Version die Sprache ändern möchte, findet allerdings hier eine passende Anleitung. Tipp: Die Konsole muss dafür als Administrator ausgeführt werden, also in der Startleiste unter Accessories das Command-Prompt-Symbol mit Rechtsklick, dann "Run as administrator".

Jetzt noch Aero Peek deaktiveren und das individuelle Customizing vornehmen - ich will diesbezüglich aber keine Tipps geben, jeder sollte schließlich selbst wissen, was ihm gefällt.

Naja, einen kleinen Hinweis vielleicht, weil man sich da echt dusselig suchen kann: Diese störende Funktion, dass sich Fenster automatisch vergrößern, wenn sie in die Nähe des oberen Bildschirmrandes kommen, deaktiviert man unter Start > Systemsteuerung > Erleichterte Bedienung > Center für erleichterte Bedienung > Ausführen von Aufgaben erleichtern > Verwalten von Fenster erleichtern.

Installation von Software

Ich liste hier einfach mal die von mir installierten Programme auf; Anmerkungen gibt's nur, wenn irgendwelche Probleme auftraten.
Es sei vielleicht noch darauf hingewiesen, dass dieses Notebook ein Zweit-Rechner ist, welcher hauptsächlich für Layout, Publishing und Videoedit verwendet wird.
  • Google Chrome 4.x
  • BFilter 1.1.4
  • TrueCrypt 6.2a
    Warnt davor, dass es aktuell noch nicht kompatibel mit Win7 ist. Ich brauche TC allerdings nur zum Zugriff auf Backup-Medien, daher ignoriere ich die Warnung. Das Mounten von externen Laufwerken klappt problemlos.
  • 7Zip 4.65
  • Autoruns 9.5
  • CCleaner 2.23.993 portable
  • Virtual CloneDrive 5.4.3.2
  • Capslockgoodbye 2.0
    Programm muss nicht installiert werden. Downloaden, einmal kurz ausführen - und das CapsLock-Problem hat sich erledigt.
  • Total Commander 7.03
    Programm muss als Admin ausgeführt werden, wenn man es konfigurieren möchte.
  • Free Download Manager 3.0 865
  • VMware Workstation 6.5.3
  • WinAmp 5.56
  • MediaPlayerClassic 1.3.1249.0
  • Quick Time Alternative 2.9.2
  • DirectX 9.0c
  • Sony Vegas Pro 9.0
  • Adobe After Effects 7.0 Pro
  • PureText 2.0
  • Notepad++ 5.4.5
  • GhostScript 8.70
  • FreePDF 4.01
  • FontExpert 2007 9.0
    Programm muss als Admin ausgeführt werden.
  • Google Pack mit Google Apps (Mail, Docs, Calendar), Picasa, Earth, Adobe Reader
  • Gmail Notifier 1.0.25.0
    Ja genau, diesen uralten Notifier. Man muss das Programm natürlich in der Firewall freigeben, und zwar unter Systemsteuerung > System und Sicherheit > Windows-Firewall > Ein Programm oder Feature durch die Windows-Firewall zulassen > Anderes Programm zulassen.
  • Adobe PhotoShop CS3
  • Adobe InDesign CS3
  • Adobe DreamWeaver CS3
Bisheriges Fazit: Alles funktioniert wie erwartet recht zufriedenstellend.




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Photo "Leap of Faith" by Paul Perton.
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Scharfe Desktop-Schrift für Linux

Sonntag, 30. August 2009 Autor: Klaus 0 comments

Wenn man parallel mit Windows XP sowie Linux arbeitet, fällt einem sofort auf, dass die Buchstaben unter WinXP klar und extrem scharf sind,während hingegen bei Linux alles matschig und verschwommen wirkt.

Auch WinXP bietet eine solche matschige Schriften-Kantengältung; diese Innovation nennt sich "ClearType" und lässt sich unter den Anzeigeeigenschaften im Tab Appearance über das Effects-Menü aktivieren und glücklicherweise genauso unkompliziert wieder deaktivieren.
Unter Linux konnte ich bisher leider keine 1-2-3-Lösung entdecken, um auf eine augenschonende, scharfe Schrift umzuschalten, ohne dabei andere Nachteile in Kaufnehmen zu müssen.

Aber es geht wohl doch - die Website www.sharpfonts.com zeigt den Weg, mit erstaunlichem Resultat:

sharptfonts

 

Auf der Homepage von www.sharpfonts.com klickt man auf "Download" und folgt einfach den Anweisungen.

Bei Ubuntu 9.04 ist die Installation von fontconfig und freetype2 nicht notwendig. Weiterhin ist zu beachten, dass man die angegebenen Befehle als Root ausführt, also unter Ubuntu einfach ein "sudo " vor den jeweiligen Befehl schreibt.
Meinen Dank an die Macher der Site SharpFonts.com!

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Werbefilter (Update): Wechsel von Privoxy zu BFilter

Dienstag, 25. August 2009 Autor: Klaus 0 comments
Vor ca. drei Wochen habe ich Privoxy gegen BFilter ausgetauscht.
Fazit: BFilter rockt!
Nicht nur, das Privoxy bei mir ständig Probleme verursachte (ewig Timeouts, Probleme mit G-Earth u.a.) und ich daher sogar von 3.0.14 auf die alte 3.0.12 rückgraden musste, damit es überhaupt einigermaßen nutzbar ist; auch zwischen den eigentlichen Filtern liegen Welten. Welten!
BFilter Web Proxy ist ebenfalls OpenSource und in der aktuellen Version 1.1.4 für Windows, Mac und Linux verfügbar.
bfilter
Die Installation ist a piece of cake, das Programm kommt unter Windows mit Setup-Routine, unter Linux studiere man ggf. diese Instruktion.
Nach der Installation müssen noch die Proxy-Einstellungen des Browsers angepasst werden, BFilter erreicht man unter 127.0.0.1 auf Port 8080.
Im Chrome-Browser stellt man das wie folgt ein: Unter Optionen die Proxy-Einstellungen öffnen, in dem sich öffnenden Fenster "Internet-Einstellungen" auf die Schaltfläche LAN Einstellungen klicken, dann unter Proxy-Server auf Erweitert klicken und Adresse:Port nur für HTTP entsprechend eintragen.
change_proxy_settings
  • Warum 127.0.0.1 anstatt localhost?
    Auszug DOC Brower-Configuration: The reason you should use it instead of localhost is that localhost may also resolve to ::1 (the IPv6 equivalent of 127.0.0.1), which BFilter doesn't listen to by default.
  • Warum HTTP und nicht HTTPS oder FTP?
    Keine Ahnung, aber die Filterung von HTTPS und FTP macht eigentlich auch nicht wirklich Sinn, oder? Ansonsten stehen Details hierzu in der FAQ.

Nach der Installation zeigt sich BFilter als animiertes Icon in der Taskleiste:
bfilter_icon
Per Mouseclick auf das Tray-Icon öffnet sich das Menu, die Konfiguration ist lobenswert übersichtlich und verständlich:
bfilter_menu

Kern eines Werbefilterprogramms ist natürlich seine Filter-Engine bzw. die Bedienbarkeit eben dieser - und gerade das ist bei BFilter besonders gut gelungen. Und keine Sorge, man muß als Einsteiger/Laie nichts konfigurieren, BFilter liefert aus dem Stand weg eine nahezu perfekte Filterleistung. Trotzdem kann ein kurzer Blick in die entsprechenden Konfigurations-Docs nicht schaden: URL Patterns und Content Filters.
Die Patterns von BFilter sind (nahezu) kompatibel zum Firefox-Addon AdBlock, und irgendwo habe ich von einem Projekt gelesen, dass die Adblock-Patterns nach BFilter importieren kann. Damit habe ich mich aber bisher nicht beschäftigt, da die Filterleistung von BFilter aus meiner Sicht z.Zt. keiner Optimierung bedarf.

Update:
Hier eine Filterliste für BFilter
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Do the math

Sonntag, 23. August 2009 Autor: Klaus 0 comments

Dieses "Blog" (besser: Archiv) wurde im Juli ein Jahr alt -  Zeit also, die Statistics vorzustellen.
Ich muss zugeben, dass ich ob der Zahlen doch positiv überrascht bin: Knapp 9.000 Pageviews in den letzten 30 Tagen! 

Two ways at looking at a fish

Natürlich, nichts im Vergleich zu einem Caschy oder anderen Promi-Bloggern aus den Top-10 der Blogcharts - die knacken meinen Monats-Traffic wohl locker täglich zum Frühstück.

Rechenbeispiel: Die Site S-i-N verdiente im Juni'09 EUR 1.817,80 bei 90.000 Pageviews.

Übrigens blieb die Änderung der URL von goseven.blogspot.com auf blog.klausutech.com vom 25.Juli'09 offensichtlich ohne Auswirkungen.

dashboard

Der Traffic erstaunt umso mehr, da ich keinerlei Eigenmarketing betreibe und mich zudem auch in keinster Form bemühe, mich in irgendeine sogenannte "Blogosphäre" (Gemeinschaft der Blogger) zu integriert - dafür fehlt mir schlicht die Zeit, zumal ich noch andere Verpflichtungen habe (Beruf, Familie - halt das volle Programm :-).

Dieses nicht-vernetzt-sein spiegelt sich dann aber auch in den Traffic-Sources wieder: nur 10% der Besucher kommen über Links von anderen Seiten (Referring Sites).
source 
In Zahlen ausgedrückt ergibt das lediglich 66 Quellen, die letzten Monat auf mich (sowie auf die alte URL) verlinkten. So wird es wohl noch Jahre dauern, bis ich auf einen ordentlichen Pagerank komme...

Woher mein Traffic kommt, kann man an "Search Engines" erkennen. Hier spielt Google natürlich die dominante Rolle. Und immerhin ein (1) Besucher über Bing (das war wohl ich selbst, also ich Bing getestet hatte…).

 

Bei den Browsern hat sich Chrome endlich auf Platz 3 vorgeschoben.
browser os

 

Die Besucher der letzten 30 Tage kommen aus 60 verschiedenen Ländern; Platz 1, 2, 3 belegen natürlich Germany, Austria, Switzerland.

Abschließend noch das Top20-Ranking der Städte:
city 
Allerdings bin ich wohl an der Positionierung von Platz-15 nicht ganz unschuldig...

.

Photo "Two ways at looking at a fish" by Tone.

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Der ultimative Unix Crashkurs

Autor: Klaus 0 comments

Neue URL!
Dieser Artikel wurde in das Wiki verschoben, der Text hier besteht temporär nur noch aus historischen Gründen, wird nicht mehr aktualisiert und wird demnächst entfernt.
Sie finden den Text ab sofort unter folgender URL:
http://wiki.klausutech.com/sap-systemmanagement/systemverwaltung/unix

Ich bin (Windows-) Mausschubser  - und dann muss man beruflich plötzlich per Telnet auf den Unix-Server. Eigentlich kein Problem, aber puh wer hat schon alle Unix Kommandozeilenbefehle im Kopf…?

Yaw? Weeeee

Daher habe ich eine Art Spickzettel erstellt, welcher kurz und knapp das wichtigste Wissen zusammenfasst. Hier ist er also (Trommelwirbel):

 

Der ultimative Unix Crashkurs

Auch geeignet für Linux, OpenSolaris, AIX, HP-UX usw.

Download als PDF-Datei, inkl. Befehlsreferenz:
http://www.klausutech.com/downloads/UNIX-Crashkurs.pdf

DIN-A5-Format 4-seitig = ausgedruckt zwei DIN-A4 Seiten
unix_1 unix_2

Kern eines jedes UNIX-Systems ist die Kommandozeile, nahezu alle Aufgaben lassen sich über diese lösen. Dabei muss man beachten, dass UNIX die Groß- und Kleinschreibung strikt unterscheidet - dies gilt nicht nur für Verzeichnis- bzw. Dateinamen, sondern auch für Befehle und Befehlsparameter.
Der Befehl »man« gibt Auskunft über Anwendung, Funktionalitäten sowie Optionen von UNIX-Befehlen (siehe nachfolgende Liste Alphabetischer Überblick wichtiger UNIX-Befehle). Die Anzeige der Hilfe erfolgt seitenweise, mit Leertaste blättert man weiter, mit der Taste b zurück, mit q erfolgt Abbruch der Anzeige.

Dateiverwaltung
Mit »pwd« erhält man den Namen des aktuellen Verzeichnisses, mit »cd« wechselt man in ein Verzeichnis; »mkdir« erzeugt ein Verzeichnis, »rmdir« löscht es. Mit »cp« kopiert man Dateien oder Verzeichnisse, mit »mv« verschiebt man diese oder benennt sie um.
Der Befehl »ls« listet den Verzeichnisinhalt auf. Wichtige Parameter für den ls-Befehl lauten: -l zur Anzeige ausführlicherer Informationen, -a um auch versteckte Dateien aufzulisten, mit -R wird der komplette Sub-Tree angezeigt und mit -F werden Verzeichnisse, Programme und Links entsprechend markiert.
Werden Fileattribute angezeigt (durch den Befehl »ls -l«), informiert die erste Stelle über die Art des Eintrages ('-' steht für eine normale Datei, 'd' ist ein Verzeichnis), während die restlichen neun Stellen die Zugriffsrechte anzeigen ('r' lesbar, 'w' schreib/löschbar, 'x' ausführbar). Die ersten drei Stellen der Zugriffsrechte zeigen die user-Attribute (Zugriffsrechte des Besitzers), die folgenden drei Stellen zeigen die group-Attribute und die letzten drei Stellen zeigen die others-Attribute.

Editoren
Den Inhalt einer Datei kann man mit »cat«, »pg« oder »more« betrachten, mit »head« bzw. »tail« werden nur die zehn ersten bzw. zehn letzten Zeilen angezeigt. Recht verbreitete und komfortable Editoren sind »emacs«, »kate«, »ed« und »si«. Und dann wäre da noch der ressourcenfreundliche aber kryptisch zu bedienende Editor »vi«, welcher auch heute noch Bestandteil fast aller Distributionen ist.

System- & User-Infos
Der Befehl »df« zeigt die Speicherauslastung der Partitionen des Systems an, »du« informiert über den Speicherverbrauch einzelner Verzeichnisse. »free« gibt die Speicherauslastung des Systems aus, unterteilt nach RAM und SWAP-Space. Mit »uptime« erhält man die seit dem letzten Rechnerstart vergangene Zeit.
»last« zeigt die letzten Logins an. Über »who« werden Login-Namen und -Zeitpunkt sowie Terminal-ID der momentan eingeloggten User ausgegeben. »w« informiert zusätzlich über die momentan ausgeführten Tatigkeiten. Mit »finger« werden umfangreiche Infos über den angegebenen Benutzer angezeigt (soweit verfügbar), u.a. Login-, Real- Terminal-Namen, Schreibstatus, Idle-/Login-Zeit, Standort sowie Rufnummer. Die Gruppenzugehörigkeit eines Users erfährt man über »groups«. »logname« sowie »whoami« geben den eigenen Login-Namen aus, »id« zeigt den eigenen Login-Namen zusätzlich inklusive Gruppenzugehörigkeit.

Prozess Management
Für die Anzeige aller Prozesse mit jeweiliger PID, User-ID des ausführenden Users, Terminal-ID usw. dient der Befehl »ps«. Das Kommando »top« zeigt die Prozesse in einer sich ständig aktualisierenden Liste an, und zwar immer aktuell sowie absteigend sortiert nach CPU-Zeit. Eine Baumstruktur aller Prozesse zeigt »pstree« an; »pidof« gibt die PID eines Prozesses an, dessen Name als Parameter  übergeben wurde.
Mit »nice« bzw. »renice« kann man die Priorität eines Prozesses verändern, mit »bg« sowie »fg« verschiebt man einen Prozess in den Hinter- bzw. Vordergrund.
Zum Beenden eines Prozesses stehen verschiedene Kill-Befehle zur Verfügung: »kill« beendet einen Prozess via übergebener Prozess-ID (PID), bei »killall« hingegen übergibt man den Namen, um den Prozess zu beenden. Schließlich steht noch »killproc« zur Verfügung, um alle Prozesse zu beenden, deren ausführbare Dateien sich in einem angegebenen Pfad befinden.

Alphabetischer Überblick wichtiger UNIX-Befehle
alias    Kürzel für Befehle setzen
at    Kommandoausführung zu bestimmter Zeit
atq    AT-Warteschlange anzeigen
banner    Zeichenketten in Großbuchstaben darstellen
bg    Vordergrundprozess/Job als Hintergrundprozess fortsetzen
biff    Über neue Mails benachrichtigen lassen
cal    Kalenderausgabe
calendar    Einfacher Terminkalender
cancel    Abbrechen von lp-Druckaufträgen
cat    Verketten und ausgeben von Dateien
cd    Verzeichnis wechseln
chgrp    Gruppenzugehörigkeit ändern
chmod    Änderung der Zugriffsrechte
chown    Besitzer ändern
clear    Bildschirminhalt löschen
cmp    Dateiinhalte vergleichen
col    Filter zur Entfernung von Steuerzeichen
comm    Suche identischer Zeilen in zwei Dateien
compress    Dateien komprimieren
cp    Kopieren
cpio    Dateien sequentiell in Archivdatei oder auf Magnetband schreiben
csh    C-Shell aufrufen
csplit    Dateien aufteilen
cu    Verbindung zu entferntem System
cut    Ausschneiden von Spalten/Feldern
date    Datum anzeigen
dd    Kopiert Dateien, Dateibereiche, Datenströme
df    Verfügbare Diskkapazität anzeigen
diff    Dateien miteinander vergleichen
dircmp    Zwei  Verzeichnisse vergleichen
du    Belegte Diskkapazität anzeigen
echo    Zeichenketten auf Bildschirm ausgeben
env    Anzeige / Änderung der Umgebungsvariablen
expr    Auswertung der Argumente
false    Unwahr; Exit-Status 1
fc    History-Funktion für zuvor eingegebenen Kommandos
fg    Hintergrundprozess im Vordergrund fortsetzen
file    Dateityp bestimmen
find    Dateien oder Kommandoausführung suchen
finger    Informationen über Benutzer
format    Formatieren
fsck    Dateisystem auf Konsistenz überprüfen
ftp    Dateiübertragung per TCP/IP
grep    Dateiinhalte nach bestimmten Zeichenfolgen durchsuchen
head    Ersten zehn Zeilen einer Datei anzeigen
history    Letzten zehn Kommandos anzeigen
hostid    Maschinen-Identifikation ausgeben
hostname    IP-Name der Maschine ausgeben
id    Benutzer- und Gruppennummer ausgeben
iostat    Brichtet den Ein/Ausgabe-Status
join    Zeilen von sortierten Dateien verknüpfen
kill    Prozess abbrechen
ksh    Korn-Shell starten
line    Lesen einer Zeile von stdin, Ausgabe nach stdout
ln    Aliasname bzw. Verlinkung erstellen
login    Als Benutzer anmelden
logname    Login-Benutzername anzeigen
logout    Abmelden
look    Sortierte Datei durchsuchen
lp    Dateien ausdrucken
lpq    Druckerwarteschlange anzeigen
lpr    Druckauftrag abschicken
lprm    Druckauftrag aus Warteschlange entfernen
lpstat    Statusanzeige der gestarteten Druckaufträge
lptest    Testmuster für Druckertest erzeugen
ls    Verzeichnisinhalt anzeigen
mail    Email verschicken/empfangen
make    Erstellen einer Zieldaten
man    Hilfe/Beschreibung zu Kommando anzeigen
mesg    Write-Meldungen zulassen/blockieren
mkdir    Verzeichnis erstellen
mknod    Gerätedatei erzeugen
more    Datei seitenweise anzeigen
mount    Dateisystem (z.B. Disk, Floppy) ankoppeln
mt    Magnetbänder vor/zurück spulen
mv    Datei umbenennen oder verschieben
netstat    Netzwerkstatus anzeigen
nice    Ein Kommando mit geänderter Priorität starten
nohub    Ein Kommando nicht-unterbrechbare ausführen
od    Datei in wählbarem Format ausgeben
pack    Dateien packen
passwd    Passwort ändern
pcat    Inhalt gepackter Dateien ausgeben
pg    Inhalt von Dateien seitenweise ausgeben
ping    Erreichbarkeit eines Rechners kontrollieren
pr    Dateiaufbereitung für Druckausgabe
ps    Anzeige der aktiven/aktuellen Prozesse
pwd    Pfadnamen des aktuellen Verzeichnisses anzeigen
rcp    Dateien zwischen entfernten Rechnern kopieren
rev    Buchstabenfolge jeder Zeile reverse umstellen
renice    Prioritätswert eines laufenden Prozesses ändern
rlogin    Login auf einem entfernten Rechner
rm    Dateien löschen
rmdir    Verzeichnis löschen
rsh    Shell-Ausführung auf einem Remote-Rechner
ruptime    Zustand anderer Rechner im LAN anzeigen
rwho    Angemeldete Benutzer im LAN anzeigen
sdiff    Dateivergleich, wobei die Ausgabe nebeneinander erfolgt
sed    Batchorientierter Stream-Editor
sh    Bourne-Shell starten
shutdown    Rechner kontrolliert herunterfahren
sleep    Wartezustand (z.B. für Shell-Prozedur) einleiten
sort    Dateien sortieren
split    Aufteilen einer (großen) Datei in mehrere Dateifragmente
stop    Prozess/Job stoppen
stty    Terminalparameter anzeigen/verändern
su    Vorübergehende Änderung der Benutzerkennung
sum    Prüfsumme ermitteln
tail    Anzeige der letzten zehn Zeilen einer Datei
talk    Mit anderem Benutzer via Bildschirm kommunizieren
tar    Dateien auf Band oder in Archivdatei sichern/kopieren
tee    Standard-Output zusätzlich in Datei umleiten
telnet    Auf einem fernen Rechner anmelden
test    Diverse Tests, z.B. Dateien auf Inhalt, Typ, Rechte überprüfen
time    Ausführungszeit eines Kommandos messern
touch    Änderung von Zugriffs- sowie Modifikationsdatum einer Datei
tr    Zeichenersetzung
trace    Systemaufrufe aufspüren
true    wahr; Exit Status 0
tty    Pfadbezeichnung des Terminals anzeigen
umount    Abkoppeln eines Dateisystems (Disk, Floppy usw)
uname    Rechnerspezifischen Informationen anzeigen
uncompress    Dekomprimierung einer gepackten Datei
uptime    Laufzeit und Systemauslastung seit letzten Rechnerstart
uudecode    Decodierung von ASCII nach Binär
uuencode    Codierung von Binär nach ASCII
vi    Bildschirm-Editor
w    Erweitertes who-Kommando
wait    Auf Beendigung von Hintergrundprozessen warten
wall    Meldungen an sämtliche Benutzer senden
wc    Zeilen, Wörter oder Buchstaben zählen
whatis    Kurzinformation über ein Kommando anzeigen
whereis    Pfadnamen eines Kommandos anzeigen
who    Angemeldete Benutzer anzeigen
write    Mitteilung an einen Benutzer senden
zcat    Gepackte Datei (pack) anzeigen

*** Ende ***

Verlinkung, Verwendung, Weitergabe usw. erlaubt und erwünscht, bitte immer unter Quellenangabe.

Photo "Yaw? Weeeee" by shutterbug

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